SPD –Fraktion

Die SPD Fraktion ist bei der letzten Kommunalwahl mit dem Ziel angetreten, unserer Gemeinde auch in der Zukunft die Eigenständigkeit zu bewahren. Die ständig wachsenden Aufgaben der Verwaltung werden bei nahezu gleichbleibendem Personal verantwortungsvoll bewältigt. Der gemeindeeigene Kindergarten wird mit rund 70% bezuschusst um allen Eltern eine günstige Betreuung ihrer Kinder zu ermöglichen. Der Gemeindehaushalt wird zu einem großen Teil aus Schlüsselzuweisungen der Einkommenssteuer gedeckt, die sich aus der Größe einer Gemeinde ermitteln, zum anderen hat eine Kommune Einnahmen aus der Gewerbe­steuer. In den letzten Jahren hat die SPD durch die Ausweisung von Wohnungsbau- und Gewerbeflächen für ein moderates Wachstum in unserer Gemeinde gesorgt und mit dem Neubau des Dorfgemeinschaftshauses mit Bürgerservicebüro die Ortsmitte attraktiv gestalltet.

Bei allen Baumaßnahmen und Bebauungsflächen fand der Naturschutz stets große Beachtung. In den letzten Jahren wurden über 300 neue Bäume in unserer Ortslage gepflanzt und nach der Fertigstellung der Parkanlage Bleichwiesen wurde der kanalisierte Mühlgraben renaturiert. Nieste hat dadurch ein stattliches Ökopunktekonto und die SPD wird auch in Zukunft dafür Sorge tragen, diese Konto weiter zu füllen.

Befremdet hat uns der Aktionismus zur Rettung eines einzigen Baumes, der aus Gründen der Verkehrssicherheit an der Sensensteinkreuzung weichen muß. Der Umbau dieser Kreuzung wurde bereits im Jahr 2006 abschließend geplant und hat mit dem neuen Wanderparkplatz und der Königsalm nichts zu tun.

Hieraus die Bemühungen unserer Gemeinde, den Tourismus im Ort wieder zu aktivieren, in Frage zu stellen hält die SPD Fraktion für falsch und fahrlässig. Mit der in Deutschland einzigartigen Wanderschule den Attraktionen im Gläsnertal und am Geroldsberg hat sich unsere Gemeinde über die Region hinaus einen Namen geschaffen, von dem alle Bürgerinnen und Bürger partizipieren können. Tourismus und Gastronomie bringen über­regional Menschen in unseren Ort. Sie nutzen die örtlichen Einkaufsangebote und stärken somit den Erhalt unserer Infrastruktur. Soll das etwa alles falsch sein?

Wir lassen uns nicht von dem eingeschlagenen Weg abbringen

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